DruckPilot
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Druckdaten, die durchgehen.

Produkt wählen, exakte Pixelmaße inklusive Beschnitt bekommen und prüfen, ob dein Bild scharf genug ist – bevor du den Druck bestellst.

1 · Druckprodukt

2 · Deine Druckdaten

2480 × 3508 px inkl. Beschnitt
Endformat 210 × 297 mm
300 dpi · 3 mm Beschnitt
Beschnitt Endformat (Schnittkante) Sicherheitsrand

3 · Bild prüfen

Bild oder PDF hierher ziehen oder klicken JPG, PNG, WebP, PDF – bleibt zu 100 % lokal auf deinem Gerät

Druckdaten fertig? Direkt bei einer geprüften Onlinedruckerei drucken lassen.

⚠ Allgemeine Richtwerte – verbindlich sind immer die spezifischen Druckdaten-Anforderungen deiner Druckerei.

Warum die meisten Druckdaten abgelehnt werden – und wie du das vermeidest.

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Zu wenig Pixel

Ein Bild, das am Bildschirm top aussieht, kann im Druck verpixeln. Entscheidend ist nicht die dpi-Zahl, sondern die echte Pixelanzahl im Verhältnis zur Druckgröße.

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Kein Beschnitt

Druckereien schneiden auf Endformat. Ohne 2–3 mm Beschnitt über den Rand hinaus entstehen weiße Blitzer an den Kanten. Deshalb sind deine Pixelmaße immer inkl. Beschnitt.

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Inhalt zu nah am Rand

Text und Logos brauchen Abstand zur Schnittkante. Der Sicherheitsrand zeigt dir die Zone, in der nichts angeschnitten wird.

Häufige Fragen

Wie viele Pixel brauche ich für einen A4-Druck?
Für DIN A4 (210 × 297 mm) bei 300 dpi brauchst du rund 2480 × 3508 Pixel ohne Beschnitt. Mit 3 mm Beschnitt rundum werden daraus etwa 2551 × 3579 Pixel. Wähle oben einfach „A4" – das Tool rechnet es exakt für dich aus.
Was bedeutet Beschnitt (Anschnitt)?
Beschnitt ist ein kleiner Rand, den du über das Endformat hinaus anlegst – meist 2 bis 3 mm pro Seite. Die Druckerei schneidet anschließend auf das Endformat. Dadurch gibt es keine unbedruckten weißen Kanten, falls der Schnitt minimal verrutscht.
300 oder 150 dpi – was ist richtig?
Für Sachen, die man aus der Nähe betrachtet (Flyer, Visitenkarten, Broschüren, Fotos), gelten 300 dpi als Standard. Für Großformate wie Plakate oder Roll-ups, die man aus Abstand sieht, reichen oft 150 dpi. Je größer der Betrachtungsabstand, desto weniger dpi sind nötig.
Bringt es etwas, die dpi-Zahl im Programm hochzudrehen?
Nein. Die dpi-Angabe ist nur ein Metadaten-Wert. Ein Bild mit 1000 × 1000 Pixeln bleibt gleich detailreich, egal ob 72 oder 300 dpi eingestellt sind. Mehr Schärfe gibt es nur durch mehr echte Pixel – also ein größeres Originalbild.
Werden meine Bilder oder PDFs hochgeladen?
Nein. Sowohl die Bild- als auch die PDF-Prüfung läuft vollständig in deinem Browser. Deine Datei verlässt dein Gerät nicht und wird nirgendwo gespeichert oder übertragen.

Druck-Lexikon: Fachjargon, entspannt erklärt.

Die wichtigsten Begriffe, die dir beim Bestellen über den Weg laufen – in Menschensprache statt Druckerei-Deutsch.

CMYK & RGB
RGB ist die Welt der Bildschirme: Rot, Grün und Blau leuchten und mischen sich zu Farbe. CMYK ist die Welt des Drucks: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (K wie „Key") werden als Punkte aufs Papier gelegt. Weil gedruckte Farben nicht leuchten, wirken kräftige Bildschirmfarben – vor allem knalliges Blau oder Neon – im Druck oft etwas gedämpfter. Die meisten Onlinedruckereien rechnen RGB automatisch in CMYK um; wer es exakt will, legt die Datei gleich in CMYK an.
Vektor & Pixel (Raster)
Ein Pixelbild (z. B. ein Foto) besteht aus winzigen Kästchen – zieht man es zu groß, sieht man die Kästchen, es „verpixelt". Eine Vektorgrafik besteht stattdessen aus Formen und Linien, die per Mathematik beschrieben sind. Sie bleibt bei jeder Größe gestochen scharf – egal ob Visitenkarte oder Plakatwand. Logos und Text gehören deshalb idealerweise als Vektor in die Datei.
Endformat & Datenformat
Das Endformat ist die Größe, die dein Produkt am Ende hat (A6, A4 …). Das Datenformat ist etwas größer, weil ringsum der Beschnitt dazukommt. Kurz: Datenformat = Endformat + Beschnitt. Unser Tool zeigt dir beide Werte direkt an.
Schnittmarken
Das sind die kleinen Linien an den Ecken einer Druckdatei. Sie zeigen der Schneidemaschine, wo genau das Endformat verläuft – wie eine Schnittlinie am Stoff vor dem Zuschneiden. Bei vielen Onlinedruckereien werden sie automatisch gesetzt; du musst sie meist nicht selbst anlegen.
Sicherheitsabstand
Eine unsichtbare Komfortzone am Rand. Alles Wichtige – Text, Logo, Preise – sollte mindestens 3–5 mm von der Schnittkante wegbleiben. So wird garantiert nichts angeschnitten, falls die Schneidemaschine um Haaresbreite daneben liegt.
Grammatur (g/m²)
Das Gewicht des Papiers pro Quadratmeter – und damit ein guter Hinweis auf die Dicke. Zur Orientierung: normales Kopierpapier hat ~80 g/m², ein stabiler Flyer ~135–170 g/m², eine wertige Visitenkarte ~300–350 g/m². Mehr Gramm = griffiger und hochwertiger im Anfassen.
Offset- & Digitaldruck
Zwei Wege zum gedruckten Ergebnis. Digitaldruck ist wie ein sehr guter Bürodrucker – schnell und günstig bei kleinen Mengen. Offsetdruck nutzt Druckplatten und lohnt sich ab größeren Auflagen, weil der Stückpreis dann sinkt und die Qualität bei großen Mengen sehr konstant ist. Die Druckerei wählt meist automatisch das passende Verfahren.
Veredelung (Lack, Folie, Heißfolie)
Der Feinschliff nach dem Druck. Eine Mattfolie fühlt sich samtig an und schluckt Glanz, eine Glanzfolie macht Farben satter. Partieller UV-Lack lässt einzelne Stellen glänzen (z. B. nur das Logo), und Heißfolienprägung bringt echten Metallic-Effekt in Gold oder Silber. Schön für Visitenkarten und Einladungen, die etwas hermachen sollen.
Sonderfarben (Pantone / HKS)
Manche Farben lassen sich aus CMYK nicht exakt mischen – etwa ein ganz bestimmtes Markenrot. Dafür gibt es vordefinierte Sonderfarben aus Farbsystemen wie Pantone oder HKS, die als fertig angemischte Druckfarbe aufgetragen werden. Das sorgt für gleichbleibende Markenfarben, kostet aber meist extra.
Proof
Eine verbindliche Vorab-Kontrolle deiner Farben. Beim Softproof schaust du am (kalibrierten) Bildschirm, beim Druckproof bekommst du einen echten, farbgenauen Probedruck. Sinnvoll, wenn Farben absolut sitzen müssen – etwa bei Logos oder Verpackungen.
Konturschnitt / Stanzkontur
Wichtig bei Aufklebern und Sonderformen: Die Stanzkontur ist die Linie, an der die Maschine schneidet – rund, oval oder exakt um dein Motiv herum. Sie wird als eigene Linie in der Datei angelegt (oft als Sonderfarbe „CutContour"), damit klar ist, was Bild ist und was Schnitt.
Falzarten (Wickelfalz, Zickzackfalz)
Wie ein Folder gefaltet wird. Beim Zickzackfalz (Leporello) geht es im Wechsel hin und her wie eine Ziehharmonika. Beim Wickelfalz werden die Seiten nach innen eingerollt – dabei muss das innerste Segment minimal schmaler sein, damit nichts knittert. Gut zu wissen, wenn du Inhalte auf die einzelnen Seiten verteilst.
ICC-Farbprofil
Eine Art Übersetzungstabelle, die dafür sorgt, dass eine Farbe überall gleich gemeint ist – vom Bildschirm bis zur Druckmaschine. Für den Druck in Europa ist „PSO Coated" / „FOGRA" ein gängiger Standard. Wenn deine Druckerei ein bestimmtes Profil empfiehlt, stelle es in deinem Grafikprogramm einfach entsprechend ein.
PDF/X – das „druckfertige" PDF
Ein PDF nach festen Spielregeln speziell für den Druck: Schriften eingebettet, Farbräume sauber definiert, keine bösen Überraschungen. Viele Druckereien bevorzugen ein PDF/X (z. B. PDF/X-1a oder X-4). In den meisten Grafikprogrammen wählst du das einfach beim PDF-Export als Vorgabe aus.
Auflage
Die Stückzahl, die du bestellst. Klingt banal, hat aber einen Trick: Bei den meisten Druckverfahren steigt der Preis nicht proportional mit der Menge. 500 statt 100 Flyer kosten oft nur ein bisschen mehr – weil der teure Teil das Einrichten der Maschine ist, nicht das einzelne Blatt. Ein Blick auf die nächsthöhere Mengenstufe lohnt sich fast immer.
Duplexdruck (beidseitig)
Bedeutet einfach: vorne und hinten bedruckt. Der Stolperstein dabei ist meist nicht der Druck selbst, sondern das Durchscheinen (man sieht die Rückseite leicht durch) – bei dünnerem Papier eher ein Thema, bei höherer Grammatur kaum. Wer beidseitig viel Farbe plant, greift am besten zu etwas dickerem Papier.
Strichstärke & Mindestschriftgröße
Sehr feine Linien oder winzige Schrift können beim Druck „zulaufen" und unscharf oder gar nicht erscheinen – Tinte verläuft minimal anders als Bildschirm-Pixel. Faustregel: Linien nicht dünner als 0,25 pt, normale Schrift nicht kleiner als 6–7 pt, und bei weißer Schrift auf dunklem Grund (Negativschrift) lieber etwas großzügiger bemessen.
Nutzen & Bogenformat
Druckereien drucken meist nicht ein einzelnes Blatt, sondern viele „Nutzen" (Kopien deines Motivs) auf einen großen Bogen, der danach zerschnitten wird. Passt dein Format clever auf den Standardbogen, bleibt kaum Verschnitt – und dein Druck wird günstiger. Das ist auch der Grund, warum krumme Sonderformate manchmal überraschend mehr kosten als ein gängiges DIN-Format.